Eine Flusskreuzfahrt mit dem Fahrrad ist eine tolle Art zu reisen!

Doppelt hält besser: Eine Flusskreuzfahrt mit Fahrrad

Eine Flusskreuzfahrt ist lustig, eine Flusskreuzfahrt ist schön, denn da kann man überall so viele tolle Sachen sehen! Und manchmal ist die Auswahl sogar wirklich so groß, dass man gar nicht alles zu Fuß in der gegebenen Zeit schaffen kann. Doch dafür gibt es eine einfach wie geniale Lösung. Versuchen Sie doch mal eine Flusskreuzfahrt mit Fahrrad!

Wie funktioniert eine Flusskreuzfahrt mit Fahrrad?

Welches Rad kann ich nehmen?

Hier kommt es ganz darauf an. Wenn Sie gerne auf Ihrem eigenen treuen Drahtesel die Welt erkunden möchten, können Sie diesen auf jeden Fall mit auf die Flusskreuzfahrt nehmen. Es besteht aber auch die Option, entweder vorab beim Veranstalter ein Leih-Fahrrad zu reservieren oder sogar ganz spontan sich einen Anbieter in der Stadt zu suchen. Wenn die Fahrräder dauerhafter Bestandteil der Flussreise sind, werden sie als Service meist mit einem Kleinbus bzw. Fahrradanhänger zu den Einsatzorten transportiert. Ein Rund-um-sorglos-Paket also.

Muss ich jeden Tag strampeln?

Auch hier gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Es gibt Flussreisen mit Fahrrädern, bei denen tatsächlich tagsüber eine bestimmte Wegstrecke auf dem Land mit dem Rad zurückgelegt wird und das Schiff mehr ein schwimmendes Hotel ist, dass einen abends gemütlich am Ziel empfängt und mit Leckereien und Wellness verwöhnt. Es gibt aber auch Konzepte, wo das Rad eine Wahloption darstellt, mit der in den unterschiedlichen Städten auf der Reise bei Bedarf die Sehenswürdigkeiten zügig besucht werden können.

Steh ich allein auf weiter Flur?

Auf keinen Fall! Gute Flusskreuzfahrten mit Fahrrädern arbeiten stets mit ortskundigen Reiseleitern zusammen, die auf Wunsch immer mit dabei sind. Die verschiedenen Etappen werden vorab genau durchgesprochen und es gibt spannende Infos rund um Land & Leute. Falls einmal ein Problem auftritt, ist außerdem immer ein technischer Ansprechpartner zur Stelle, der das Rad schnell wieder repariert. Außerdem ist bei Ganztagesausflügen natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt – dank leckerem Proviant und vielen Getränkepausen.

Welche Routen gibt es für Flusskreuzfahrten mit Fahrrad?

Auf dem Rhein in die Niederlande

Unsere Nachbarn im Nordwesten sind bekannt dafür, dass sie einen Faible für den Drahtesel haben. Wieso also nicht bei einem Besuch des Landes dieses echte Kulturgut selbst ausprobieren? Der Vorteil dabei ist: Sogar für Untrainierte dürfte eine Flussreise mit Fahrradtouren in den Niederlanden kein Problem darstellen, denn zum einen sind die Wege wirklich sehr gut ausgebaut und zum anderen ist das Land sehr flach.

Eine mögliche Route könnte von Köln aus zum Ijsselmeer und danach nach Amsterdam, Rotterdam und vielleicht sogar bis Antwerpen in Belgien führen. Wenn es nicht soweit gehen soll, lässt sich aber gerade auch die Hauptstadt der Niederlande hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Der ideale Zeitraum für diese kombinierte Art der Reise ist übrigens der Frühling, genauer gesagt zur Tulpenblüte. Stellen Sie sich das einmal vor: Auf dem Rad durch ein schier endloses Meer von Blumen fahren…

Südfrankreich per Schiff und Rad erkunden

Wer in Frankreich unterwegs ist, muss sich um eine Sache wohl nie Sorgen machen: das leibliche Wohl. Hier arbeitet man, um zu leben und das heißt, um zu essen. An jeder Ecke warten neue Leckereien und Genüsse – gerade der Süden Frankreichs mit seinen Städten des guten Geschmacks wie Burgund, Lyon, Avignon oder Ârles voller weltweit geschätzter, edler Weine und dem vielleicht besten Essen auf diesem Planeten weiß hier zu punkten. Eine Flusskreuzfahrt mit Fahrrad auf der Rhône ist da doch genau richtig – denn so trainiert man sich die Pfunde direkt wieder ab!

Aber auch die wunderschöne Landschaft der Provence – Stichwort Lavendelfelder – lässt sich auf diese Art und Weise wunderbar erleben. Dazu die engen, malerischen Gassen, die romantischen Plätze und die beeindruckenden Architektur-Bauten aus vergangenen Zeiten – das alles lässt sich bestens mit dem Rad erkunden. Und bei all diesen Eindrücken ist der allabendliche Rückzug auf das Schiff der ideale Ausgleich. Ein Tipp: Das Wellness-Programm an Bord bildet einen perfekten Ausklang zum aufregenden Tagesgeschehen!

Die Donau führt zu Sissis Schätzen

Angefangen im beschaulichen Engelhartszell geht es flussabwärts immer weiter Richtung Schwarzes Meer. Dabei werden binnen weniger Tage so viele Länder durchquert wie auf kaum einer anderen Route: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn und wieder zurück. Auf dem Programm stehen zahlreiche osteuropäische Metropolen. Wer viel Strecke machen möchte, kann das Rad nutzen, um die Städte unterwegs zu erkunden. Es gibt übrigens auch einen Donau-Radweg, der sogar anfängertauglich ist.

In Budapest können Sie die zwei Gesichter der Stadt entdecken. Zwischen Prunk und Improvisationstalent lässt es sich herrlich bummeln und genießen. Heimlicher Hotspot der Region ist jedoch Bratislava. Schlemmen Sie hier herrlich in der deftig slowakischen Küche, während sie die unzähligen Kontraste der Stadt bestaunt. Auch die Museen-Landschaft ist reichhaltig und lohnt einen Ausflug! Und natürlich darf bei einer Flusskreuzfahrt mit Fahrrad entlang der Donau auch Wien nicht vergessen werden. Die charmante Hauptstadt Österreichs verzaubert mit Kaffeehäusern und der stetigen Präsenz der Kaiserin Sissi, welche einem sozusagen aus jeder Häuserfront entgegenkommt.

Quellen

www.a-rosa.de/flusskreuzfahrten/fahrrad-pakete
www.a-rosa.de/flusskreuzfahrten/rhein-erlebnis-kurs-amsterdam
www.a-rosa.de/flusskreuzfahrten/rhone-route-classique
www.a-rosa.de/flusskreuzfahrten/donau-klassiker