Eine Flusskreuzfahrt in Portugal auf dem Douro.
Landschaft bei Valença do Douro, Tabuaço, Portugal, Foto: © Joseolgon, Lizenz: Creative Commons BY-SA 3.0, Quelle: Commons Wikimedia

Flusskreuzfahrten auf dem Douro in Portugal

Das Dourotal im Norden von Portugal enthüllt seinen Zauber am besten vom Fluss aus. An Bord reist man bequem und kann die prächtigen Weingärten und die romantischen Dörfer betrachten. Hier ist das Tal der besten portugiesischen Weine: des Portweins und des “vinho verde”.

Der Douro

Der Douro hat seine Quelle in Spanien, fließt durch Nordspanien und Nordportugal und mündet bei Porto in den Atlantik. Mit seinen ca. 897 Kilometern Länge ist er der drittlängste Fluss auf der iberischen Halbinsel. Bis ins neunzehnte Jahrhundert gelangte man von der Küste hauptsächlich über den Fluss bis ins Landesinnere. Hier auf dem Wasser war der Haupttransportweg für Waren aller Art. Allerdings ist er heute fast nur auf portugiesischem Gebiet mit dem Schiff befahrbar – auf 210 Flusskilometern zwischen Porto und der Grenzregion bei Vega Terrón gibt es insgesamt fünf Schleusen.

Entlang des Flussufers zwischen Porto und der Kleinstadt Pocinho zieht sich die portugiesische Eisenbahnlinie “Linha do Douro”. Außerdem verläuft direkt ab der Quelle in der spanischen Provinz Soria bis hin zur Mündung der internationale Fernwanderweg “GR 14 Senda del Duero”.

Das Douro-Tal

Beeindruckende Weingärten an steilen Hängen – das ist das Tal des Douro. Weinlaub, Olivenhaine, Mandelbäume, dazu das grün-glitzernde Wasser des Flusses: Es ist nur natürlich, dass diese raue Landschaft, der die Menschen in harter Arbeit einen Paradiesgarten abgerungen haben, zum UNESCO-Welterbe zählt. Im Herbst leuchten die Berghänge in gelb, orange und rot. Die wunderschönen Weinterrassen findet man ab Barqueiros bis nach Barca d’Alva.

Flussreisen auf dem Douro

Startpunkt für eine Flusskreuzfahrt ist meist in Porto – der Stadt, die dem Portwein seinen Namen gab. Bei einem Stadtausflug kann man hier die uralten Gebäude, die engen Gassen und das Markenzeichen der Stadt entdecken: die Eisenbrücke von Gustav Eiffel.

Von Porto aus geht es weiter nach Régua und in das Pilgerstädtchen Lamego mit seiner wunderschönen gotischen Kathedrale und einer sehr berühmten Freitreppe. Weiter über Pinhão kommt man nach Vega Terrón. Von hier aus lohnt sich in jedem Fall ein Tagesausflug in die spanische Universitätsstadt Salamanca.

Auch in  Barca d‘Alva sollte man von Bord gehen, um an einem Tagesausflug nach Castelo Rodrigo teilzunehmen. Man nennt den Ort auch “die weiße Stadt”, was an ihren vielen Mandelbäumen liegt. Ein weiteres Highlight versteckt sich in der Kleinstadt Pinhão. Sie ist berühmt für ihren wunderschönen Bahnhof, der mit blau-weißen Kacheln (Azulejos) geschmückt ist, die Landschaften und Bilder der Weinlese zeigen.

Mit welchen Anbietern kann man eine Douro-Kreuzfahrt unternehmen?

Nicko-Cruises bietet eine 8-Tages-Fahrt auf dem Douro an, die man auch kombinieren kann mit einem 3-Tages-Aufenthalt in Lissabon. Auch mit Phoenix Reisen und Croisi Europe kann man die Landschaft rund um den Douro bequem von Bord aus erkunden. In der Regel ist bei diesen Reisen auch der Flugtransfer hin und zurück im Preis inbegriffen.

Quellen

www.wikipedia.org/wiki/Douro
www.visitportugal.com
www.reisefreak.de